











1. Sehen wir eigentlich wirklich hin, hören wir eigentlich wirklich zu?
2. Kastanien sind wunderschön braun.
3. Socken sollten wunderschön sein!
4. Ich hätte gerne alle Zeit der Welt .
5. Wenn man trotz schlechten Wetters hinausgeht, sollte man gut angezogen sein.
6. Tausend Beutel in einem Beutel.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe , morgen habe ich geplant, viel Spaß in Jena zu haben und Sonntag möchte ich den Einjährigen bewundern !
Die Umleitung führte uns über die Hainleite, mit Weitblick zum Brocken. Auf einem kleineren Höhenzug leuchteten uns zwei Türme an, also bogen wir in Münchenlohra kurzentschlossen ab und kamen genau recht zur Führung durch die Basilika „St. Gandolf“! Ich verstand zwar immer „Gandalf“, ließ mich jedoch aufklären und wir erfuhren Einiges zum Kloster (wie alle hier in der Gegend im „Bauernkrieg“ geplündert) und zum Bauwerk. So starb der Graf von Lohra auf dem selben Kreuzzug an einer Seuche, wie auch Ludwig (Gatte der Elisabeth) und unzählige weitere, so dass der Kreuzzug abgebrochen werden musste. Immer wieder erschreckend, dass, um die Gebeine „heimzubringen“, dieselben erst lange gekocht werden mussten, damit das Fleisch abfällt. Brr.




Zu St. Gangolf erfuhren wir, gibt es überlieferte Geschichten: Mit einem Stock eine Quelle sprudeln lassen, die Ehefrau mit dem Priester im Bett erwischt, sie laufen lassen, diese ermorden ihn etwas später, doch die Ehebrecher haben kein schönes Leben, sie muss freitags ständig furzen und den schändlichen Priester zerreißt es innerlich. Nun, in dieser Basilika ist er der Schutzheilige, und jetzt wissen wir auch, woher der Städtename Gangloffsömmern kommt.
Das Navi führte uns umleitungsmäßig in völlig neue Gefilde und fremde Gestade. Wir kamen gerade recht zur ersten Führung des Besitzers durch sein (Gutshaus) Schloss. Wir staunten nicht schlecht und bekamen ein paar Einblicke in die Schwierigkeiten mit Behörden, Miterben, Auflagen und Widrigkeiten und natürlich zur Familie: „Das Rittergut in Wolkramshausen blieb bis zum Tod der letzten Bewohnerin Elsa Gräfin Hue de Grais 1956 im Familienbesitz. Nach der Enteignung in den 1980er Jahren wurde es mit Gerichtsbeschluss im Jahr 1996 an den Nachfahren Manfred Werthern restituiert.“ Besonders die vielen Wandbilder in den zwei Etagen, die wir besuchen durften, fielen uns Besuchern ins Auge und wir lauschten der einen und und anderen Geschichte dazu. Nach einem köstlichen Stück Torte spazierten wir noch durch den Park. Inzwischen habe ich auch nachgelesen, was wir fast vor der Haustür neu entdeckten: Schloss Hue de Grais.









Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.
Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.
Die Sense rauscht, die Ähre fällt,
Die Tiere räumen scheu das Feld,
Der Mensch begehrt die ganze Welt.
Und sind die Blumen abgeblüht,
So brecht der Äpfel goldne Bälle;
Hin ist die Zeit der Schwärmerei,
So schätzt nun endlich das Reelle!
Ein junger Mann hat schon ewig tierische Kopfschmerzen und geht zum Arzt. „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie! Die gute ist: Ich kann Ihre Kopfschmerzen heilen. Die schlechte: Ich muss Sie dafür kastrieren! Sie leiden unter einer sehr seltenen Krankheit, bei der Ihre Hoden gegen ihr Steißbein drücken und dadurch diese Kopfschmerzen verursachen. Die einzige Möglichkeit, diesen Druck zu verringern ist die Entfernung Ihrer Hoden!“
Der junge Mann ist schockiert, aber da er mit diesen Kopfschmerzen nicht mehr leben möchte, entscheidet er sich für die Kastration.
Als er aus dem Krankenhaus kommt, zum ersten Mal seit 20 Jahren ohne Kopfschmerzen, hat er das Gefühl, dass ihm ein Teil fehlt. Er beschließt, sein Leben neu zu beginnen und geht zum Herrenausstatter und sagt zum Verkäufer: „Ich hätte gerne ein neues Jackett!“ Der ältere Verkäufer betrachtet ihn kurz und sagt: „Okay, Größe 44!“
Der jung Mann ist erstaunt: „Woher wissen Sie das?“ – „60 Jahre Berufserfahrung!“
Der jung Mann zieht das Jackett an und es passt perfekt. Während er sich im Spiegel betrachtet, fragt der Verkäufer: Und wie wäre es mit einem neuen Hemd?“
Der junge Mann denkt kurz nach und sagt dann: „Okay“. Wiederum betrachte ihn der Verkäufer genau und sagt: „Kragenweite 41, Taillenweite 128!“
Der junge Mann ist total erstaunt: „Das stimmt! Woher wissen Sie das?“
Verkäufer: „60 Jahre Berufserfahrung!“
Der junge Mann probiert das Hemd an und es passt perfekt. Fragt der Verkäufer: „Und wie wär’s mit neuer Unterwäsche?“
Der junge Mann denkt kurz nach und sagt dann: „Okay“
Nach einer weiteren optischen Begutachtung sagt der Verkäufer: „Größe 7!“
„Ha!“, sagt da der junge Mann, „Ich trage Größe 5 seit ich 18 bin!“
Da schüttelt der Verkäufer mit dem Kopf und sagt: „Sie können keine Unterhosen in Größe 5 tragen. Eine Unterhose in Größe 5 würde Ihre Hoden gegen das Rückgrat drücken und Ihnen tierische Kopfschmerzen verursachen!“
In einem Flughafenbuchladen habe ich mir Anfang des Sommers „1984“ gekauft, endlich wollte ich George Orwell lesen, ich verstehe eigentlich gar nicht, warum jetzt erst. Ich habe recht lange dafür gebraucht, manchmal musste ich schon nach einer Seite das Buch ruhen lassen und darüber nachdenken. So viele Parallelen, so viele Anspielungen, so viele Vergleiche, so viele Assoziationen! Nicht nur zum sogenannten Dritten Reich oder zum Stalinismus, auch zur Diktatur des Volkes wie es sich die „oberen“ erwünschten. Und natürlich dachte ich beim Lesen auch an Trumps Amerika („Großer Bruder).
Ein paar Textstellen, die mir besonders aufgestoßen sind:
1. Nach welchen Kriterien auch immer etwas festgelegt wird, man meckert darüber.
2. Ich habe an alles gedacht und ich habe garantiert etwas vergessen.
3. In meinem Bett kann ich wunderbar lesen.
4. Zum Yoga zu gehen hat sich wieder mal richtig gelohnt.
5. Sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren fällt mir gar nicht leicht .
6. Esse ich abends auf Klassenfahrt im Restaurant oder koche ich mit den Schülern?.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „Victoria“ , morgen habe ich geplant, erst dann zu entscheiden, was ich mache und Sonntag möchte ich einen Ausflug unternehmen und dann meinen Koffer zu packen!