Ein guter Tag auf dem Wasser

Ein Gastbeitrag von SKIPPER:

blühtWir sind in Levkimi an der Ostseite der Insel Kefalonia. Die Sonne scheint und es weht ein laues Lüftchen aus westlichen Richtungen aus dem Hafen hinaus. Wir machen uns bereit zum Ablegen. S. ist Steuermann, ich stehe an der Ankerwinsch und I. und U. bedienen die Leinen, die das Heck zur Pier hin halten. „Leinen los.“ Die Frauen holen langsam die Leinen ein und S. gibt mit dem Motor einen Schub voraus. Ich hole den Anker ein und wir fahren aus dem schönen Hafen, der Morgensonne entgegen. Ein Blick zurück auf die kleiner werdenden Häuser, wir wenden uns nach Backbord, unser Ziel ist Fiskardo im Norden der Insel. Dort waren wir noch nie und wir sind gespannt. Es soll der schönste Hafen in der näheren Umgebung sein. Er ist nur etwa 10 Seemeilen entfernt.
Der Wind ist auch hier draußen zu schwach zum Segeln. Deshalb müssen wir weiterhin den Motor benutzen. Die Ufer von Kefalonia zur linken und die von Ithaka zur rechten ziehen an uns vorbei. Die Meerenge ist nur etwa zwei Seemeilen breit. Auf halbem Weg entdecken wir eine Bucht, wir beschließen zu baden. Wir bringen den Anker aus und nachdem wir sicheren Halthaben, stellen wir den Motor ab. Himmlische Stille, bis auf Wasserplätschern und ein paar Vögel. Am Ufer steht ein altes Fischerhaus, weiter oben wenige weitere Häuser, alle scheinen verlassen. Die Gärten haben leider nur Olivenbäume und keine Orangen oder Zitronen. Im glasklaren Wasser unter uns sehen wir in 7m Tiefe einen Kasten liegen, der wie ein Koffer aussieht. Er wird sein Geheimnis behalten, denn niemand von uns kann so tief tauchen. Sporadisch sehen wir kleine Fische. Wir baden, schnorcheln, tauchen unter dem Schiff durch und später gibt es Picknick an Bord.
Nach zwei Stunden haben wir genug und fahren weiter nach Fiskardo. Dies liegt in einer nach Südosten offenen Bucht. Der Hafen soll sehr sicher sein, außer bei südöstlichen Winden. Das Anlegen vor Buganker am Schwimmsteg ist kein Problem. Später wird sich der Hafen noch mit Yachten füllen.
Fiskardo erweist sich als Urlaubsort. Neben den obligatorischen Gaststätten und Cafes gibt es viel Ulletrulle zu kaufen. Der Ort ist schön zurechtgemacht. Die Häuser sind in Ordnung, die Wege sauber und mit Natursteinen gepflastert. Überall Blumen in verschwenderischer Pracht. In einer Gasse leuchtet die Nachmittagssonne durch eine große Bougainvillea, die sich an einer Hauswand emporrankt. Zwischen den Häusern hindurch haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer. Ungewöhnlich ist, dass es um Fiskardo herum Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen gibt. Wandern ist unter Griechen keine beliebte Freizeitbeschäftigung. Aber unsere Frauen sind schwer begeistert. Zum Glück sind wir zum Segeln hier.
Der Tag klingt aus auf der Terrasse eines netten Restaurants.

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Aus dem Logbuch, 1. Woche

Korfu – Patras – Korfu 8.10.2016 – 22.10.2016
„Andromeda“ , Bavaria 38
162 sm unter Segeln, 229 sm unter Motor

1. Gouvia – Mourtos 30 sm 10.00 – 18.30 , fast kein Wind aus verschiedenen Richtungen, vor Anker in Bucht (Hafen voll), baden im Sonnenuntergang, Spaghetti, erste Angelversuche
2. Mourtos – Preveza 49 sm 10.30 – 21.00, Wind 3 -4, Böen, Welle, dicke Regenwolken, Gewitter; natürlich bin ich den ganzen Tag seekrank, Stadthafen, Kochorgie (Kotelett, Bratkartoffeln, Salat, auf zwei Schiffen gekocht), nach dem Abwasch funktioniert die Wasserpumpe nicht mehr. Dafür platzt auf dem anderen Schiff fast der Fäkaltank, der sich nicht leeren lässt. Nur von außen, mit stochern, Norbert nimmt im Dinghi heldenhaft eine Fäkaldusche
3. Preveza – Levkas Brücke 7sm , 13.45 – 15.40, mussten warten, bis die Pumpe ausgewechselt wurde und die anderen leergepumpt: dann endlich los; Kabelarbeiten hinter der Brücke, die natürlich erst Stunden später (19.30) öffnen wird. Liegen im Päckchen in der Baustelle, bleiben hier, da Gewitter und schon spät, fürchten keinen anderen Liegeplatz mehr zu bekommen.
4. Levkas – Spilia 40 sm 7.50 – 14.30 morgendliches Damenbad am herrlichen Sandstrand hinter der Baustelle, erste Brückenöffnung 7.00, Frühstück unterwegs; wenig Wind, frischt erst in der Bucht auf, als wir anlegen. Mouring, Kneipenwirt managt alles, verspricht Strom, Wasser, warme Duschen. Haha!Spaziergang ins oberer Dorf; am Abend in seiner Kneipe essen; Teuerst!(Liter Wein 10 Euro!) Neuer Name: Verbrecherbucht
5. Spilia – Astakos 25 sm ,9.45 – 17.50 sonnig, wenig Wolken, wenig Wind ; Hafen, Landstrom, Gasflasche gewechselt und Wasser nachgefüllt
6. Astakos – Patras 50 sm , 7.30 – 17.30 Ostwind, 10 sm vor Patras ordentlich Welle und Wind, natürlich von vorn, im Hafen nur noch eine Mouring, an der liegen wir beide, alles ganz schön heruntergekommen,Hafengebühren von 40 Euro auf 15 heruntergehandelt, Abendessen an Bord
Der letzte Abend für die Dresdner, die Mühlhäuser kommen morgen an Bord.
Südlichsten Punkt erreicht, Halbzeit.

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Wieder an die Kälte gewöhnt

Es war schon komisch, sich in Strümpfe und feste Schuhe zu zwängen und die Zeit bis zum Flieger in Jeans und Bluse, mit dem Pullover und Jacke im Handgepäck,bei herrlichem Sonnenschein und einem lauen Lüftchen zu verbringen. Zu Hause dann der Kälteschock, obwohl das kleine Kind etwa eine Stunde vorher schon mal die Heizung in Gang gesetzt hat. Dunkel. Kalt. Brrr. Seit Tagen keine Sonne gesehen. Dafür Husten, Schnupfen und furchtbares Augenkrabbeln. Eine Katzenallergie ist doof, besonders wenn man zwei Katzen hat.
Nun ist der Segelurlaub Geschichte, vor genau einer Woche die letzten Meilen gefahren. Schade, schade.

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Montagsgedanken #53

Ich will nicht darüber reden.
Ich will darüber trinken.
Darüber schlafen
und darüber fahren.
Mehrfach.

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8 Jahre alt

Das erste Mal seit 12 Tagen im Netz, schon gratuliert mir wordpress zum achten Blog-Geburtstag. Dann werde ich hier mal später einen Artikel schreiben. Jetzt legen wir gleich ab. Ziel: Paxos.

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Montagsgedanken #52

Mit meiner Jogginghose bin ich ungefähr genauso oft gejoggt
wie mit meiner Küchenrolle durch die Küche gerollt.

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Montagsgedanken #51

Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
löffle das Nutella leer!

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Ich will eine neue Schulordnung

Neulich hatte ich Gelegenheit, die Siebtklässler beim Lateinunterricht zu beobachten, im Lutherhaus Eisenach. Ich habe viel gelernt. Zum Beispiel, dass die Schüler es witzig finden, aufzustehen, wenn sie antworten müssen. Können sie nicht richtig antworten oder nicht in ganzen Sätzen, gibt es einen hintendrauf. Oder auch mehrere, mit einer netten Rute. Zur allgemeinen Belustigung wurde dies auch angedeutet. Vorher gab es die Schulregeln, sie waren auf den Tischen befestigt. Das ist doch mal eine gute Idee!

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Gesundheitsgeschenk

Aua-Weh-KisteIch hänge gerade mächtig durch. Pünktlich zu Ferienbeginn bin ich krank, erkältet oder so was. Den letzten Schultag habe ich auch weglassen müssen, geholfen hat mir das nicht wirklich. Den ganzen Tag im Bett und auf dem Sofa ist doof. Wie soll ich morgen früh das Fliegen überstehen, mit Ohrenschmerzen? Die lang gehegte Vorfreude ist auch dahin, ich schwitze frierend vor mich hin und habe keinen Alkohol-Durst und noch nicht einmal Pack-Panik, wie sonst. Alles in den Koffer geschmissen, was man so beim Segeln anziehen kann, wenn es warm ist. Vitamine naschen. Viel trinken. Noch ein Erkältungsbad. Das ist mein Plan. Da fällt mir ein: eine AUA-Weh – Kiste ist ein gutes Geschenk, wenn man leicht angeschlagen ist. Inhalt: alle möglichen Tropfen, Sprays, Tees, Salben, Hustenbonbons, Säfte, Früchte… Und irgendetwas Lustiges, Knoblauch oder Schrundensalbe zum Beispiel. Weil Lachen gut tut. Da hoffe ich mal auf meine Mitsegler, das wird schon lustig zugehen. Ich bin dann mal weg…

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Montagsgedanken #50

Und ich denk‘ noch:
„Es ist aber heute angenehm auf Arbeit!“
Kein Wunder, ich lieg‘ ja noch im Bett!

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