Ein grandioses Konzert, ein zunächst ärgerlicher Abend und erstaunliche Musik: Martin Kohlstedt auf der Landesgartenschau in Leinefelde! Ein Heimspiel sozusagen. Seine Familie, seine Freunde aus Vereinen, Schule und Nachbarschaft und noch andere über tausend Leute.
Der Ärger: Stunden vor dem Konzertbeginn wollten wir eigentlich ein wenig durch die Gärten und Anlagen flanieren. Schon sehr viele Menschen schnappten sich Stühle und schleppten sie möglichst nahe an die Absperrung, nahmen darauf Platz. Die Frauen aus unserer Straße zum Beispiel, ich sicherte uns stehend eine Plätzchen dahinter, der Gatte versuchte Stühle zu ergattern. Es gab aber keine mehr. Inzwischen bin ich zur Information, um meinem Unmut Ausdruck zu verleihen, Sehr viele Menschen waren sehr verärgert. Deswegen: An allen zwei Eingängen zu den Sitzplätzen (über 800) waren Schilder angebracht: Einlass nur für VR- Bank . Man musste ein „Bändchen“ tragen, welches die VR- Bank wohl auf ihrer Einladungen verteilt hatte. Das wurde aber überhaupt nicht kommuniziert, die meisten wussten nichts davon und hatten das Nachsehen, Auch wir (Kunden der VR – Bank seit Jahrzehnten) waren Menschen zweiter Klasse und durften nicht ins Gestühl. Ich blieb hartnäckig am Eingang stehen und versuchte zu diskutieren. Ganz schlecht. Andere, auch ohne Bändchen, kamen hinein, die „Dame“ der Bank entschied, wer noch ein Bändchen bekam. Ein paar Minuten vor Beginn öffnete die Security dann den Eingang und wir anderen konnten die noch freien Plätze einnehmen. Da ich in der Schlange ganz vorne Stand, steuert ich die letzte zwei Stühle in der ersten Reihe an, und so saßen wir endlich – ganz hervorragend.
Martin war nicht allein auf der Bühne, er spielte mit drei Drummern zusammen – ein musikalisches Feuerwerk! Wir waren schon auf vielen Kohlstedt. Konzerten, meist am Tag vor Heiligabend, wenn er mit seiner Familie in kleinem Rahmen musizierte. Seit einigen Jahren ist er in ganz Europa unterwegs, er füllt große Hallen aus seinen Touren, immer ausverkauft. Am 7. November haben wir schon Karten für Wiesbaden, am 8. November ist er in Jena (es gibt noch einzelne Karten, geht unbedingt hin!),
Jedes seiner Konzerte ist anders, er erzählt auch selbst, warum. Wichtig ist, ihn möglichst gut zu sehen (also vorne sitzen!) Er lebt seine Musik, seine Haltung, seine Mimik, wie er Tasten und Knöpfe bedient.
Er spielte auch seine Anfangsstücke, die sich verselbständigen. Und mit den drei Drummern, den Lasern, dem Nebel und ihm selbst, eine Hand auf dem Flügel spielend, die andere auf den Synthesizern – es eskalierte- atemlos lauschte und schauten wir. Schaut euch auf seiner Website um. dort sind viele Fotos seiner Konzerte. Ich habe auch ein paar wenige gemacht:




Was für ein Abend!