Wir kommen schon gegen 17 Uhr an und klingeln an der Haustür. Sicherheitshalber jeder von uns dreien, denn von draußen ist kein Klingelton zu hören. Stimmen hinter der Tür, sie geht auf und wir treten ein. Eine jüngere Frau stiefelt russisch schimpfend die Treppe hoch, eine alte Dame steht im Weg, heißt uns willkommen und ein mitteljunger Mann führt uns die Treppe hinauf in unsere Zimmer. In welchem er eine ganze Weile rumsteht, während wir versuchen, uns umzuziehen und dringend auf die Toilette müssen. Dann ist alles klar, als wir die Fragen zu unseren Frühstückgewohnheiten beantwortet haben. Wir sind auch gleich wieder kos und kommen erst nachts wieder. Wir sitzen 8 Uhr kaum am Frühstückstisch(Brötchen, gekochtes Ei, übersichtlicher Wurst/Käseteller), als der Herr des Hause reinkommt, uns mitteilt, das er nicht nerven will, aber wir müssten jetzt bezahlen, und Guten Appetit! Hin und her. Wir haben nicht genügend Bargeld. Meine Idee, dass wir nach unserem Stadtbummel am Nachmittag bezahlen, wurde abgelehnt; „Meine Mutter hat gesagt, dass wir gleich abrechnen sollen1“ Er fuhr dann Thomas zum weit entfernten Geldautomaten und wir reichten die Scheine weiter, Viele Scheine, wir wunderten uns sehr, da ja schon eine Anzahlung geleistet wurde. Eine Preisliste, eine richtige Abrechnung oder Quittung gab es nicht. Interessant wurde es wieder, als unsere Freunde kamen, die einen mussten gleich bezahlen, die anderen das Frühstück und es war unklar, wer über Booking,com angemeldet war. Hin und her, die Dame sagte, ihr Sohn mache die Abrechnung. der schob etwas später alles auf seine Mutter. Beim Frühstück am nächsten Tag (kein Ei, alte Brötchen und übersichtlicher Wurt/Käseteller, wer sich beschwert, sollte wohl auch nicht verwöhnt werden) kam sie wieder in den Frühstücksraum angeschlurft, mit Geldscheinen und einem Zettel in der Hand rief sie unsere Namen auf. Hin und her. „Das macht mein Sohn, der holt gerade Brötchen“ (Offensichtlich nicht für uns) Wir bekamen Geld zurück, die einen hatten den Nachweis, schon bezahlt zu haben auf dem Hany und die anderen mussten noch das Frühstück bezahlen, wollten dies aber erst tun, nachdem sie ihre zu viel bezahlten 100 Euro wiederbekamen. „Das ist mir im ganzen Leben noch nicht vorgekommen, so ein Durcheinander!“ Haben wir ihr einfach mal nicht geglaubt. Wir haben inzwischen auch aufgegeben, herauszufinden, was wir pro Nacht und Nase hätten und haben bezahlen müssen. Auf jeden Fall hatten wir auf der Feier viel über unsere Pensionsabenteuer zu erzählen, mit Fortsetzung beim Ausklangs – Prosecco am nächsten Morgen. So sorgte die Pension Diana in Dresden zwar nicht für ihre Gäste, dafür aber für viele Diskussionen und endlosen Gesprächsstoff.
Schön wars aber trotzdem in Dresden und die Geburtstagsfeier in der Gartenanlage einfach wunderbar!