Verrückte Typen

Die Siebener legten großen Eifer an den Tag und schnitten aus diversen Zeitschriften Unmengen Körperteile. Diese wieder zu einem Menschen zu fügen, war die Aufgabe. Kein Idealmensch sollte es sein, sondern eine ver-rückte Type. Das Schneiden, Legen und Kleben stellte keine große Herausforderungen mehr dar, jedenfalls für die meisten. Die fertigen Typen durften an die Tafel magnetet werden, bald kam eine tolle Galerie zusammen. Der obligatorische Nackedei und ein unfertiger Typ, für den in keiner Zeitschrift passende Teile waren, waren natürlich auch dabei.Aufgeregt zeigten sich die Schüler besondere Ver-rücktheiten, die übrig gebliebenen Teile sammelten wir in einer Mappe, sie wollten „nochmal“. Auch die nachfolgenden Klassen waren kaum von der Tafel wegzukriegen, besonders die Fünfer. Kunst kann also Spaß machen, in der Schule.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dieser Beitrag wurde unter Ist das Kunst oder kann das weg?, kreativ, Unterricht abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s