Doch noch Schnee

eingeschneit

eingeschneit

Draußen sind viele Kinder zu sehen und sie bewegen sich! Es gibt also ein Leben außerhalb der Spielkonsole und des Fernsehens. Ich für meinen Teil habe zweimal Schnee geschippt, jeweils etwa 90 Minuten, dann war ich fertig und der Bürgersteig auch. Und die Einfahrt. Und der Stellplatz. Und der Weg am Haus. Und an der Haustür. Nun scheint schon den dritten Tag hintereinander die Sonne, und es ist nachmittags um fünf noch hell! Die Sonne hat auch schon Kraft, sie lässt tagsüber meine Eiskuchen am Apfelbaum etwas anschmelzen. Das sieht lustig aus, denn das Wasser friert gleich wieder zu Eiszapfen, die Kuchen haben also Nasen. Das Vogelfutter wird fleißig angenommen, es ist ein ständiges Geflatter am Vogelhaus. Die Meisen proben schonmal ihre Balzgesänge, wenn sie sich sattgepickt haben. Die Katzen haben ein interessantes Kinoprogramm und sitzen ständig an den großen Fenstern. Schwarze Katze weigert sich, rauszugehen. Verstehe ich, denn ihre Tarnung lässt im Moment sehr zu wünschen übrig, sie wird von all ihren Feinden gesehen. Dass die Feinde nur eingebildet sind, habe ich ihr noch nicht klar machen können. Sie versteckt sich oder reißt aus, wenn man sie vor die Tür setzen will. Arme Katze. Darf drinne bleiben. Ist zu kalt nachts.

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