Mittwoch: Arosund nach Maasholm
0800 Regenschauer
0940 Auslaufen
1000 SW 4 -5 Groß, Genua
- 1200 beides gerefft
- 1400 SW 4-5 Sonne – Schauer
- 1545 Motor, Ansteuerung Schlei
- 1645 Hafen Maasholm
- schönes, schnelles Segeln
- unter Segel: 37,5 sm
- unter Motor: 4,6 sm
- Maasholm ist ein sehr voller Hafen, kaum Gastliegeplätze
In dem kleinen Film,den der Skipper gemacht hat, sieht man praktisch während des Segelns aus dem Küchenfenster. Den Männern hat das Segeln richtig Spaß gemacht, auch wenn wir immer mal richtig nass geworden sind. Ich fand es etwas ungemütlich, gefühlte Wellenhöhe 2m und sehr böiger Wind, Windstärke 6. Da bekomme ich Probleme, wenn ich mal unter Deck muss. Die Jungs stört das nicht, die pennen in ihren Kojen. Natürlich ist die Schlei – Einfahrt genau gegenan, unter Motor brauchen wir eine ganze Stunde, um in den Hafen zu kommen. Wir legen an der Außenmole an einen anderen Segler an und liegen somit das einzige Mal im Päckchen. Aber es gibt überhaupt keine anderen Plätze, und bei dem Wind wollten wir auch nicht ewig im Hafen rumsuchen. Die Jungs gehen als erstes in den Ort, um Biernachschub zu besorgen. Aber sie bringen auch Fleisch und Salat mit und so ist das Abendessen gerettet. Zu den Sanitäranlagen müssen wir ungefähr einen Kilometer laufen, da wir ja ganz außen liegen. Gut, dass nicht so viele Leute da sind, von den 500 Schiffen, die im Hafen liegen, sind vielleicht 20 belegt. Der Ort ist wunderhübsch, ein bisschen wie bei einer Modelleisenbahn, alles wie geleckt und durchgestylt.
