Seit zwei Wochen trenne ich mich jeden Tag von Dingen. Es ist immer noch befreiend, und ein wenig macht es sich endlich bemerkbar. Manchmal sind es Kleinigkeiten und manchmal sind es Berge, wie zum Beispiel aus meinen Schubfächern im Arbeitszimmer. Es kommt vor, dass ich aus zwei Zimmern etwas ausmiste, dies schreibe ich dann am nächsten Tag auf. Ich scheine meinen Mann angesteckt zu haben, er hat sich gestern das Kellerregal vorgenommen. Es sieht jetzt viel übersichtlicher aus. Gelernt habe ich in dieser Ausmist- Zeit: Ich streiche meinen inneren Glaubenssätze: Das kann man nochmal gebrauchen. Da kann man noch etwas draus machen. Auf in die dritte Woche!
So 30.8. Flur, Garten. Keller: Gläser Gläschen, Fläschchen (Deko) in Kiste für Glascontainer
Mo 31.8. Schlafzimmer, Kleiderschrank und Kommode: Wäsche, Pullover, Socken in blauen Sack für Altkleidercontainer
Di 1.9. Diverse Bücherregale: Bücher in Schule für Flohmarkt und Bücherschrank
Mi 2.9. Boden: Bücher für Enkel ins Gästezimmer, Bücher für Flohmarkt in Schule; Diverses sortiert für Deponie
Do 3.9. Keller: Kiste voll Schuhe für Container; Holzschrank zum Abbauen Feuerholz)
Fr 4.9. Arbeitszimmer: Bücher, (Wörterbücher) Hefte in blaue Tonne
Sa 5.9. Arbeitszimmer, Regal: alte Kopien und diverse Papiere in Papiertonne