Die neunzehnte Tür

Ein seltsamer Tag. Gleich nach dem Anziehen fuhr ich mein Auto erst mal aus der Auffahrt, ehe es so glatt werden würde, dass ich nicht mehr raus komme. Sofort danach begann es zu regnen, genau wie angekündigt. Eine halbe Stunde später waren alle Scheiben dick vereist, doch die Scheibenwischanlage wurde locker damit fertig. Die Scheibenwischer allerdings zuckten noch nicht einmal. Also musste der Gatte einen Umweg fahren, um mich in die Schule zu bringen. Die paar Meter dann ins Schulhaus verlangten Körperbeherrschung. Die einheimischen Lehrer beratschlagten schon, wie der Tag heute gemanaged werden könnte, und sie wunderten sich, wie ich es zu Schule geschafft habe. Nur ein Lehrer war mit dem Auto gekommen, der Parkplatz war verwaist (und vereist). Den Schülern wurde irgendwie freigestellt, ob sie kommen. Interessant, mit ein paar Schülern pro Klasse „Unterricht“ zu machen. Leichtes arbeiten. Zum Glück brachte mich der junge Kollege nach Hause, es fuhr einen Umweg. Ich fuhr dann mein Auto in die Werkstatt. Inzwischen weiß ich, dass ein neuer Scheibenwischermotor eingebaut werden muss, was es mindestens kostet und dass es vor morgen Nachmittag nicht fertig wird. Fahre ich dann morgen mit dem Rad? Laufe ich? Hoffe ich auf eine Mitfahrgelegenheit? Werden überhaupt Schüler da sein? Fragen über Fragen. Noch zwei Tage!

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