Das dreiundzwanzigste Mal waren wir dort, im Thüringer Wald, auf halber Höhe und fern des Verkehrslärmes. Wenn es das Wetter zulässt, führt uns der erste Spaziergang ganz hinauf, jedes Jahr scheint der Weg steiler und länger zu werden. Nicht jeder von uns schafft das ohne zu keuchen (oder drückt sich vorsichtshalber ganz). Und siehe da – der Wald war leer. Andere sagen aufgeräumt. Die Bäume ordentlich gestapelt:
Die Äste und Zweige wurden auch geordnet und bildeten an verschiedenen Stellen meterlange Schichten:
Und damit alle verirrten Wanderer auch die Kunstwerke würdigen und nicht etwa das junge Grün abfressen, gab es alle paar (Höhen)Meter frischgepflanzte, grobmaschige Zäune ohne irgendeinen Makel. Bei so viel Ordnung im Wald sauten wir abends in der Speisekammer richtig rum:
Nach einer Minute geräuschintensiven Kauens überfiel so manchen eine Ahnung , warum diese Flips wohl „Jumbo“ heißen. Die zwei anwesenden Jugendlichen verteilten großzügig Schuhe und Krümel im Raum und es kam zu Versuchen, uns Frauen zu erziehen, indem die Füllung der Gläser bis zum Eichstrich verweigert wurde. Doch nach so viel Ordnung im Wald muss auch ordentlich getrunken werden! Prost!


