„Auf jedem Schiff, das schwimmt und schwabbelt, ist einer drauf, der dämlich sabbelt.“
Ich weiß nicht mehr, von wem dieses Zitat ist. Jeder, der mit einem Schiff oder Schiffchen unterwegs ist, bringt irgendwann diesen Spruch an. Natürlich gibt es auch Abwandlungen, Erweiterungen und freie Interpretationen. In der Richtung: ist eine/r drauf, der/die mächtig schwabbelt; dämlich sabbert; …
Manchmal kommt man aus dem Lachen über das Sabbeln gar nicht dazu, sich die geleisteten Sprüche zu merken. Die Merkwürdigkeiten notiere ich ab und zu in mein Merkheft. Dummerweise kann ich schon nach zwei Wochen nicht mehr alles entziffern. Doch unter anderem darüber haben wir beim letzten Törn gelacht:
Steffen beim Erzählen über die Bernsteinsuche: „Er durfte sich die Füße nicht nicht nass machen, wegen Mutti. Aber ich muss ja nicht auf Mutti hören!“
Ebenjener am Morgen vor der Brücke, in den wolkenverhangenen Himmel blickend: „Heute ist viel mehr Struktur als gestern!“
Jens: „Oh, guck mal da oben. Die haben sich genausoviel zu erzählen wie wir!“ – Steffen: „Ja, das sind eben Jänse!“
Jens: „Oh ist das schön, wenn bei allen der Text alle ist. Jetzt noch ’nen Glühwein, dann kommt das Testbild!“
Thomas erzählt im Wismarer Hafen über Armeebetten: „Ein Kopf und ein Arm müssen durchpassen, dann kommst du überall durch!“
