Medizinischer Montag

Angehörige eines Schwerkranken treffen sich im Warteraum vor der Intensivstation eines Krankenhauses, um zu erfahren, wie es um den Patienten steht.
Die behandelnde Ärztin tritt zu ihnen und sagt, die einzige Überlebenschance für den Kranken bestünde darin, eine Gehirntransplantation vorzunehmen.
„Ich mache Sie aber darauf aufmerksam, dass dieses eine riskante OP von experimentellem Charakter ist. Außerdem werden von der Versicherung nur die Kosten der OP übernommen, jedoch nicht die für das Austauschgehirn,“ so die Ärztin.
Die Angehörigen sehen sich an und fragen:
„Und, was kostet so ein Gehirn?“
Der Ärztin antwortet wie aus der Pistole geschossen:
„10.000 Euro ein männliches, 250 Euro ein weibliches.“
Stille.
Die anwesenden Männer grinsen leicht vor sich hin, vermeiden dabei aber den direkten Augenkontakt mit den Frauen.
Einer der Männer kann sich nicht länger beherrschen und platzt heraus:
„Für den enormen Preisunterschied gibt es doch sicher eine Begründung, oder?“
Angesichts so viel kindlicher Unschuld kann auch die Ärztin sich ein Lachen nicht mehr verkneifen:
„Natürlich. Das ist das normale Preisgefälle zwischen ’noch nie benutzt‘ und ‚häufig gebraucht‘.“

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3 Responses to Medizinischer Montag

  1. Avatar von Bodo der Ältere Bodo der Ältere sagt:

    Seit wann denken Frauen mit dem Gehirn?

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  2. Avatar von Karsten Karsten sagt:

    Irgendwie wird sie der Frau Schwarzer immer ähnlicher!

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