Der Skipper richtet sich ein

Der Skipper betritt "seine" Elke.

Der Skipper betritt "seine" Elke.

Dieses Foto habe ich Freitag Abend aufgenommen, als wir aufs Schiff konnten (Es wurde bis gegen 18.30 noch geputzt.)  Die Sonne schien, es war warm, aber sehr, sehr windig. Near-gale-warning. Der Hafen war voll, alle Schiffe zu Hause, die unterwegs waren hatten bestimmt „großen Spaß“. Die Übergabe hat eine ganze Weile gedauert, es waren ja auch einige Fragen zu klären. So ganz zufrieden ist der Skipper nicht. Es wurde mehr versprochen als auf einmal möglich ist. A. und K. sind inzwischen auch angekommen und haben sich erst mal um die abendlichen Getränke gekümmert. Und das ganze private Gerümpel musste schließlich auch an Bord, bei vielen Händen geht das aber ganz flott. Das richtige Verstauen ist allerdings schon viel schwieriger. Elke hat begrenzte Schaps, wie alle anderen Schiffe auch. Ich bin ganz neugierig, wie sie den Großeinkauf von Samstag bewältigt und an Bord untergebracht haben. Liegt wahrscheinlich alles auf meiner Koje! Aber zurück zum Skipper. Hier richtet er sich gerade ein:

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Auf dem Kartentisch ist ja eigentlich überhaupt kein Platz für eine Seekarte. Außerdem sind die wichtigsten auch gar nicht vorhanden und müssen noch irgendwo in Dänemark oder Schweden gekauft werden. Also hat der Skipper seine eigenen Karten mit, auf dem Laptop, den er am Tisch angeklettet hat. (Übrigens will er versuchen, immer mal Blogbeiträge zu schreiben, auf seiner Seite  natürlich) Weiterhin sieht man: einen Teil der Instrumente Elkes, diverse Sticks, Kameras, Barometer, Messer, Schlüssel, Ente – das Maskottchen zum Den-Hals-Lang-Ziehen, Olivenöl und Martini, eine Ersatzschlauch für die Warmwasseranlage, Skippertasche und Rettungsweste. Ich glaube, das Klar-Schiff-zum-Auslaufen war ein großer Spaß!

Inzwischen sind sie unterwegs um die richtig großen Wellen noch mitzunehmen, und da sie gegenan kommen, wie auch der immer noch heftige Wind, unter Motor. Die Reparatur der gerissenenVorschot haben sie wohl gut hingekriegt, das Segeln dann aber bleiben lassen, um vorwärts zu kommen. Sie wollten die Nacht durchfahren, um in hoffentlich ruhigere See zu gelangen, südlich von Dänemark. Einen Wachplan gibt es aber hoffentlich haben sie auch die Rettungswesten angezogen! Wie soll man denn da hier zu Hause ruhig schlafen!? Und den verflixten Sonntag rumkriegen? Es ist immer noch keine zehn Uhr (am Morgen)! time goes bye, so slowly…

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2 Responses to Der Skipper richtet sich ein

  1. Avatar von Karsten Karsten sagt:

    Es war die Reffleine der Genua.Und ich dachte du hast SKS Theorie.

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