Wenn einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen…Hier in Kurzform, was mir aufgefallen ist, als wir unterwegs waren, in Tunesien.
- Ich war nie so froh, dass wir kein Auto gemietet, sondern den Transfer zu Hotel gleich mit gebucht hatten: So ein Verkehrschaos, dicht an dicht in sieben Spuren dicht beieinander in den abenteuerlichsten Vehikeln ohne erkennbare Regel und seltene, fast nicht erkennbare Wegweiser.
- Auf den Strommasten in ebenen, freien Flächen viele Störche in ihren Horsten. Ich frage mich, wovon sie sich ernähren (also die Störche, nicht Horst). Von Plastikmüll? Den gab es zu Hauf und überall, auc innerorts hauste man im Müll.
- Wir sahen auch viele Schaf- und Ziegenherden, die immer mit Hirten, ihren Frauen oder Freunden, unterwegs waren. Manchmal direkt an der Straße, manchmal inmitten der Steinwüste. Das Konzept „Nomade“ scheint mit hier Sinn zu machen, jedes Tier muss weit laufen, um genügend Nahrung zu finden. Es sei denn, sie fressen Plastikmüll. Aber dann würde ja nicht so viel herumliegen…
- Kontrastprogramm: Hotel: Alles blitzsauber und von feinsten, sehr schöne Zimmer, zuvorkommendes personal und Speisen im Überfluss!
- Alle Tunesier, mit denen wir zu tun hatten, waren ausnahmslos freundlich und höflich. Als wir einmal auf eigene Faust gingen, auch mal aufdringlich.
- Die Hoteleingänge waren immer bewacht, ein Wächter machte den Bussen kurz auf, dann wieder zu. Das Handgepäck wurde durchleuchtet, wenn man zum Hotel hereinkam. Bei unserer zweitägigen Bustour wurden ja mehrere Hotel angefahren, um andere Mitreisende abzuholen oder aussteigen zu lassen.
- Auch an vielen Kreisverkehren standen Polizei und Wachdienst, es gab auch kleinere Absperrungen. Nun, der Anschlag auf die Touristen mit so vielen Toten ist ja noch nicht so lange her. Jetzt, wo ich wieder zu Hause alles nochmal nachgelesen habe, was ich vorher verdrängte, erschrecke ich im Nachhinein, dass wir ganz in der Nähe waren…
- Ein All-Inclusive Urlaub ist nicht wirklich unser Ding und müssen wir auch nicht nochmal machen. Die anderen Gäste, die wir kennengelernt hatten und mit denen wir ins Gespräch kamen bleiben wochen- und monatelang!