Was Mann auf dem Kopf trägt

Mit Feuereifer hatte er sich der Aufgabe des Feuermachens gewidmet. Voller Stolz wollte er nun ruhen, bis sein Weib endlich mit der Speisenzubereitung fertig würde. Doch dieses warf während der Alkoholeigenkonsumierung nur einen milden Blick auf ihren Gatten und fing scheinbar unmotiviert an zu lachen. Die Prosecco-Lerche lachte über die Feuerkräusel-Haube, die das sonst so dominante Männchen zur Feier des Tages trug:

verbrannter Schopf

verbrannter Schopf

Ein  anderes Männchen der Gattung „Wirtrinkenalleswasdaist“ bereitete sich auf seinen Paarungstanz vor, in dem es seinen Kopf mit diversen Bollerwagenstückgut schmückte. Dabei wurde außer Acht gelassen, dass sich gar keine Weibchen in der Nähe befanden und keines der umherziehenden Schluckspechtmännchen den Abend bewusst erleben würde. Doch die Kopfbedeckung wird in Erinnerung bleiben:

Schluckspecht

Schluckspecht

Der Höhlenforscher belehrte uns Besuchervolk eindringlich schon vor dem Eingang, die Höhe zu beachten. Als ich auf Knien den anderen hinterherrobbte rettete mich nur die Dunkelheit vor den Spottvögeln. Nur der eine konnte sich den Kommentar, dass jetzt doch wieder Stehhöhe wäre, nicht verkneifen. Eine Stunde später hatten sich unsere Augen wieder an das grelle Sonnenlicht gewöhnt und wir sahen die Schmarre des Höhlenbären, der sich feige von der Decke auf den Lästerer gestürzt hat:

Schmarre

Schmarre

Doch die durchaus interessanteste Kopfbedeckung trug der Wärter des Waldes: Das gemeine Einhorn. Die Gelehrten waren sich einig: So hat es ausgesehen. Falls das Augenmerk des geneigten Lesers jedoch nicht nur auf dem imposante Horn liegt: Nein, das Einhorn brauchte keine Hinterbeine. Es benutzte einen Karren mit Rädern, um sich fortzubewegen. Oder einen Bollerwagen.

gehörnt

gehörnt

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