Kaum auszuhalten

Da ich heute unbedingt ein bisschen segeln wollte, war ich schon beizeiten wach, die Duschen waren frei und Thomas und ich haben nach dem Brötchen holen den Rest der Crew aus dem Bett geschmissen. Frühstück an Deck im Sonnenschein, als erste abgelegt und drei Minuten später die Segel gesetzt! Den ganzen Vormittag sind wir wunderbar gesegelt – ich frage mich, warum die anderen Segelschiffe motort sind?! Vor der nächsten Schleusentreppe haben wir „unsere“ Mitschleuser von gestern wiedergetroffen – die wahrscheinlich einzigen unfreundlichen Schweden im ganzen weiten Land! Zum Glück war die erste Schleusenkammer durch dieses und andere Motorboote voll und wir fuhren in die nächste. Mit einem belgischen Segler gleicher Größe, wir sollten hintereinander und steuerbords liegen, sagte der Schleuser. dann ging es aber ab! Die Kammern füllten sich turboschnell mit Wildwasser. Und ich muss sagen, es ist viel angenehmer, im T-Shirt die Schleusen hochzulaufen als im Ölzeug! Auch die Kanalfahrt macht bei schönem Wetter viel mehr Freude! Auch im Hafen fanden wir noch ein Plätzchen, Thomas ist ganz toll eingeparkt, rechts und links mussten wir die Fender mit Gewalt dazwischenklemmen – Können die eigentlich platzen?  Der obligatorische Regen kam erst am Abend, als wir im „Restaurang“ saßen.  Und jetzt trinken wir Rotwein, spielen Skat, hören Roger Waters und gehen zwischendurch mal den Wäschtrockner kontrollieren. Uns geht es so gut, kaum auszuhalten!

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