Montag, in der nullten Stunde:
Meine 5 Gehirnzellen sitzen im Stuhlkreis.
Zwei starren auf den Boden, eine lutscht am Daumen
und der Rest spielt Schnick-Schnack-Schnuck.
Montag, in der nullten Stunde:
Meine 5 Gehirnzellen sitzen im Stuhlkreis.
Zwei starren auf den Boden, eine lutscht am Daumen
und der Rest spielt Schnick-Schnack-Schnuck.
Einer ist immer nicht mit drauf und alle gucken woanders hin, ein Teil der Gäste versucht, die Kinder zu bändigen, der andere versucht krampfhaft, die Bierflaschen zu verbergen.Die Kameras klicken erst, wenn man die Luft nicht mehr anhalten kann und heftige Bauchatmung einsetzt.
Vom Kuchenbuffet geht es zwanglos zum Abendessen über. Dazu werden als erstes die Teller richtig vollgeladen, damit man wenigstens von allem eine Kostprobe hat. Das Leeren der Teller in den Magen gestaltet sich schwieriger als mit den Augen. Allgemeines Bedauern, nicht mehr zu schaffen.
Unbedingt notwendig ist es, alte und uralte Geschichten auszugraben und immer wieder zu erzählen. Hilfreich sind diverse Fotoalben, da man viele Leute fragen kann, wer denn das nochmal war. Auf diesem Foto eines Fotos erkennt ihr mich an meiner eleganten Haltung. Die anderen stehen einfach nur rum.
Spielen geht immer. Und da dieser Neunzigste in einem Jugendclub gefeiert wurde, wo auch sonst, gab es genügend Spielplatz. Hier sieht man unsere Versuche, mit den Billardregeln vertraut zu werden. So können auch richtig viele Altersstufen gleichzeitig spielen.
Gut, wenn es eine Ladestation in der Nähe gibt und sie auch ausgeschildert ist. Doch nur im Dunkeln trauten sich die Ungeladenen, neue Energie in ihre Rollatoren einzuspeisen. Auch den Pool und den Spa-Bereich schafften wir nicht, zu nutzen, dafür stürmten wir ausgehungert und ausgiebig das Frühstücksbuffet.
Bevor man sein Leben am Tag nach der Feier wieder einem Kraftfahrzeug anvertraut, sollte man die Wege der weiteren Umgebung zu Fuß erkunden. Merke: Je steiler und steiniger, desto besser für die Kondition. Die zukünftige. Bis der Biergarten mit Aussicht öffnet.
Wenn man nicht denkt, geht’s eigentlich!
Meine Lust ist gerade losgezogen.
um die Motivation zu finden.
Jetzt sind beide weg.
Los!
Der Tag versaut sich nicht von selbst.
Neulich legte ich mich umme. Blieb liegen. Jetzt, nach vier Tagen, schaffe ich es schon wieder minutenweise, irgendetwas zu tun. Dann lege ich mich wieder umme. Denkt euch nur, der Frosch ist krank….
Raupe müsste man sein.
fressen & schlafen
fressen & schlafen
Zack – Hübsch!
Manchmal fühle ich mich völlig nutzlos.
Aber dann denke ich einfach an den weißen Buntstift.
Den ersten wirklichen Vorfrühlingstag verbrachten wir draußen mit diversen überfälligen Gartenarbeiten: Weihnachtsdeko wegräumen, Ostereier aufhängen, Wiese abrechen, Obstbäume beschneiden, Wäsche an frischer Luft trocknen lassen, Tannenzweige von den Beeten entfernen, Rosen beschneiden und natürlich angrillen. Nach dem Inspektionsgang über die „Ländereien“ wusste ich zunächst nicht, wo anfangen, wie jedes Jahr. Und wie Jedes Jahr: hier ein bisschen, dort ein bisschen. Gut, dass wir etwas geschafft haben. Und gut, das wir nachmittags aufhörten und das Kulturprogramm begann. Denn heute tut mir alles weh. Und sonntags wird ja sowieso nicht draußen gearbeitet. Nur spazieren gegangen. Unser Eierbaum ist wieder beliebtes Fotomotiv und besonders die kleinen Kinder werden vorbeigeführt und sind lautstark begeistert.
Zum Abendessen reicht der Gatte ein Glas Wein. Ich frage nach: „Zum Frauentag?“ – „Ach der ist doch heute gar nicht, der war doch am dritten März.“ – „Nein, der ist heute!“ – „Ach, das ist doch eine kommunistische Erfindung!“ Ich erzähle jetzt nichts von Clara Zetkin, sondern stelle fest: „Na, Wein ist nicht schlecht. Ich habe mir ja sicherheitshalber selber Blumen gekauft!“ Ich rede mich in Fahrt: „An den Valentinstag denkst du auch nicht, eine amerikanische Erfindung. Auch keine Blumen zu Muttertag!“ – „Aber du bist doch nicht meine Mutter!“ – „Aber die Mutter deiner Kinder!“ – „Dann sollen die sich kümmern!“ Ich rege mich jetzt richtig auf: „Du ignorierst auch Halloween und den Lehrertag!“ – „Und neulich habe ich den Fetten Donnerstag vergessen!“