Gesagt, gelacht.

Mein Smartphon ist ziemlich heiß, da es eine Weile in der Seitentasche am Niedergang steckte, schon seit Stunden sind es mindestens 40 Grad in der Sonne. Ich fürchte; „Das verformt sich noch wie deine Badelatschen, Jens!“ – „Da kriegst du Blasen am Ohr!“ (Seine Badelatschen schmiss er weg, nachdem er sich eine Riesenblase an der Ferse zugezogen hatte.)

Inzwischen ist es dunkel, wir spielen an Deck Karten. Der Skipper: Es ist knapp davor. Ich ziehe mir noch was an!“ (kurze Hose und T-Shirt!)

Wir beobachten Jugendliche, die abends im Hafen flanieren. Sie kichern ununterbrochen und lachen sich kaputt. Ich bedaure laut, nicht mehr 14 zu sein und bemerke ganz neidisch: „Ja, das waren noch Zeiten, als man ständig über alles und jeden kicherte!“- Jens ganz trocken: „Wir lachen viel niveauvoller!“

Auf der Insel Erikousa waren es vom Boot zum Strand etwa 30 Meter. Nach dem erfrischenden Schwimmen zieht sich der Skipper die Badehose an Deck aus und windet sich ein Handtuch um. Ich zitiere Jens: “ Früher konnte ich das Handtuch umwinden und feststecken, Jetzt muss ich es zuhalten.“ Ich füge hinzu: „Hinten guckt eine Backe raus. Du musst es umdrehen!“

Etwas später bekomme ich mein Fett (leider nicht!) weg .Diesmal ziehe ich, obwohl die Boote inzwischen dicht an dicht liegen, mein nasses Badezelt an Deck aus: „Das macht ja nichts.“ – „Die einen sagen so, die anderen so!“

Gegen Mittag, wie genießen unsere Weinschorle an Bord, legt nebenan ein Schlauchboot der Küstenwache an. Sie bringen einen dicken schwarzgewandeten Popen, der von einem anderen Popen in einem schwarzen Auto am Kai abgeholt wird. Von Bord geht auch ein schwarz gekleideter „Assistent“, der alles trägt. Viele Leute wohnen dem Inselereignis bei. Wir ja auch.

Ich suche mein Buch: „Wo habe ich denn meinen dicken Schinken?“ – Skipper: „Da sitzt du doch drauf!“

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