Was für ein Tag! Groß!
Heute hänge ich allerding ein bisschen durch.
Viele, viele Fotos. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass man unter 90000 Menschen welche fotografiert, die man kennt? Jetzt muss ich meine Eindrücke ein wenig sortieren, denn ich weiß gar nicht, wo anfangen zu erzählen. Zunächst mein Tag in Stichpunkten:
- Anreise zu meinem Helferstützpunkt hat gut geklappt, 8.00 Uhr war auch eine angenehme Zeit (zwei von uns waren schon seit 4.30 da)
- wir begrüßten die Pilger, die in Wingerode mit dem Zug ankamen (aus Richtung Kassel, Göttingen, Heiligenstadt)
- Fragen beantworten, Material verteilen , Weg weisen, Probleme lösen, informieren…
- Bis ca. 16.00 Uhr kamen im Viertelstundentakt Hunderte von Pilgern bei uns vorbei (das dürften dann so 8000 bis 10000 gewesen sein) Dazu noch viele aus anderen Richtungen.
- Welch ein Glück: Wir organisierten uns einen Shuttledienst aufs Pilgerfeld – und konnten doch noch live dabei sein!
- Das war so eindrucksvoll, fantastisch, unglaublich, grandios, außergewöhnlich, beeindruckend – einfach groß! Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut! Die Vesper erlebt! Ganz nah dran! Ganz vorne, zwar etwas seitlich, aber mit Blick auf die Prominenz und das Bühnengeschehen und auf die Altarbühne!
- 19.00 Uhr sind wir ganz schnell einmal durch den Mittelgang durch das gesamte Pilgerfeld zu unserem Shuttelfahrzeug, 20 Minuten später waren wir wieder an unserer Station.
- Und dann kamen stundenlang wirkliche Heimweg-Pilgerströme an uns vorbei. Diesmal alle, die mit dem Zug Richtung Leinefelde wollten und die Radler und Fußgänger in diese Richtung. Da es dunkel war, habe ich nur einige Bekannte getroffen, das war aber umso erstaunlicher. Wir dürften etwa 15000 Pilgern den Weg gewiesen haben.
- Nach 23.00 Uhr wurde es etwas ruhiger und wir kramten langsam unsere Sachen wieder zusammen. Mein Teamleiter hat uns alle in sein Auto geladen und nach Hause gefahren. So war ich gegen Mitternacht völlig fertig, aber total aufgedreht wieder zu Hause.
- Was für ein Tag! Groß!
