Dieses Jahr wollten wir mal wieder mit dem Rad fahren, nachdem wir letztes Jahr segelten. Aber nicht die „wie-immer-Runde“, sondern mal woanders, wo wir noch nie gefahren sind. Wir entschieden uns für den Weser-Radweg. Natürlich nicht den ganzen, sondern die ersten 20 Kilometer, von Hannmünden an. Zur Erinnerung: Dort fließen Fulda und Werra zusammen und die Weser beginnt. Der berühmte Weserstein:
Dieses Foto habe ich nicht gestern gemacht, sondern letzten November. Denn es ist ja jetzt Sommer, Sonne, Sonnenschein. Und da war es wunderbar, an der Weser entlangzuradeln. Das erste und letzte Stück, in der Nähe von Hannmünden ist er nicht soooo idyllisch, das wird aber mit jedem Kilometer besser. Am und auf dem Fluss war viel Betrieb, erstaunlicherweise waren wir an so einem Tag nicht allein unterwegs. Natürlich rasteten wir immer mal wieder, die Vorräte mussten unbedingt dezimiert werden, da nur an meinem Fahrrad die Satteltaschen angebracht waren. Durch fleißiges Trinken wurde es aber immer leichter und wir immer fröhlicher. Nach 50 Kilometern waren wir wieder zurück am Auto, luden die Räder wieder auf, tranken noch den letzten Kaffee und Prosecco und fuhren wieder heim. Wir grillten diesmal in Worbis, spielten noch eine kleine Runde Doppelkopf und radelten noch im Hellen nach Hause. Das fiel allerdings sehr schwer! Im Garten war noch die Jungmännerrunde am Feiern, bis tief in die Nacht.
Schöner Feiertag!
Und hier noch ein paar Impressionen:
Auf die andere Seite der Weser sind wir mit der Fähre gefahren. Diese bewegt sich „nur“ durch die Strömung, hat also keinen eigenen Antrieb.
Unterwegs gab es auch immer mal was zu „besichtigen“, zum Beispiel Wassertretbecken:
Wirklich sehenswert ist das Kloster in Bursfelde. Dort war auch richtig was los, deshalb blieben wir nicht lange.






