Dieses Jahr bin ich mal nach Düsseldorf mitgefahren, zur Boot 2011 (Die Bodo-Brüder und Andi waren jetzt schon das 6. Mal dort) Aber was soll man sonst im Januar sonntags bei Regen, Nebel und Kälte machen – da steht man eben früher auf als wochentags und fährt ein paar Stunden, dann kann man sich mit den Massen rumschubsen. Nun waren wirklich viele „Neuheiten“ und „Premieren“ zu sehen und zu besichtigen – aber kein einziges Boot war wirklich so, dass wir uns es ausgesucht hätten. Wenn wir denn könnten. Also einen Konjunktiv-Messe! Wenn man auf eine Messe geht, braucht man vor allem eins: gute Schuhe! (Na gut, viel Geld braucht man wegen der Abzocke überall auch)
1. Ich zog meine besten Schuhe an – (man erkennt wohl an den Schuhen den Geldbeutel) – späterer Kommentar einer Messe-Hostess: „Ach, die sollen vielleicht antik aussehen!“
2. Wenn man auf eine Yacht wollte, musste man die Schuhe ausziehen oder „Überzieher“ drüber streifen – die waren natürlich aus Leder oder anderen feinen Materialien. Man beachte Bodo oben auf dem kleinen Foto, wie elegant das aussieht!
3. Bodo der Jüngere zog seine Schuhe aus, stellte sie natürlich genau in den Weg und ging auf Strümpfen. Bis auf einmal seine Schuhe weg waren und nur noch andere dastanden. Die waren wie seine, nur älter, ausgelatschter und größer. Mit angewidertem Gesicht zog er sie notgedrungen an – und machte sich auf die Suche. Erstaunlicherweise fand er sie auch – auf einer anderen Plattform. Wir beobachteten dann, wie sich ein dicker Mann wieder in seine richtigen Schuhe reinquälte – viel mitgekriegt hat der wohl nicht.
4. Gekauft haben wir auch was: Schuhcreme! Wie auf einer Hausfrauenmesse! Aber wenn Bodo die Schuhe von einer Hostess geputzt werden, kann er eben nicht widerstehen!
Aber nun zu den Aktivitäten auf den Schiffchen:
Die Jungs untersuchten einfach alles! Sie krochen überall rein, öffneten alle Klappen und drehten an allen Knöpfen. Dazu ist eins ganz wichtig: Kennermiene!




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