40 kg Pommes

Das waren zwei lange Nächte und sehr viele Leute. Kirmeswochenende im Dorf! Mit unseren Lieblingsnachbarn standen wir in der Bude vor dem Saal und verkauften allerhand Gebrutzeltes. Die Männer grillten stundenlang und wir richteten an. Die Kirmesburschen hatten Bude (samt Heizpilz), jegliche Gerätschaften und Lebensmittel wieder hervorragend eingekauft und vorbereitet. Wir haben nicht gezählt, wie viele Currywürste J. geschnitten hatte, jedoch weiß ich, dass ich 40 kg Pommes frittiert habe und wir haben 4 große Kisten Brötchen aufgeschnitten. In der ersten Nacht leerten wir zwei drei Flachen Wein auf erfolgreiche Geschäftsabschlüsse (also immer, wenn wir eine Bratwurst verkauft hatten) und die Männer wurden ausreichend mit Jägermeister versorgt. Das Wort „Nein“ ist bei der Kirmes unbekannt. Der Heimweg früh um fünf gestaltete sich also sehr interessant, zumal die Jägermeister in den Jackentaschen noch getrunken werden mussten. Deshalb wurden auch am Haus nicht die drei Stufen genutzt, sondern sich durch den Busch gekämpft. Der Lavendel hat angefangen! In der zweiten Nacht ging es nicht ganz so lange, wir schleppten uns schon gegen 4 nach Hause, lahm im Kreuz. Ich kann keine Pommes mehr sehen! Und riechen schon gar nicht! Erstaunlich, dass so viele Kirmesfeierer die Pommes regelrecht verschlungen haben, je fettiger, desto leckerer. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir die Pommes auf dem Heimweg nicht wiedergefunden. Nächstes Jahr noch Mal, dann ist gut, sollen Jüngere die Verpflegung übernehmen.

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