Was macht man am Sonntag, wenn man nichts besseres zu tun hat? Ja, richtig, Motorboot fahren! Das heißt in meinem Fall: versuchen, zu fahren! Und das mitten im März, bei Wind, Niesel und Kälte. Nächste Woche ist Prüfung, und da sollte das Motorbootfahren klappen! Mein allererster Versuch, selbst zu fahren, hat unseren Ausbilder ein bisschen aufgeregt. Aber mich erst! Als Michelinmännchen verkleidet und kaum auf dem Boot, hörte ich mir die Erklärung sämtlicher zu fahrender Manöver im Schnelldurchlauf an, und schon ging es los. Ablegen, aufstoppen, drehen und wenden auf der Stelle, Mann über Bord und anlegen. Und das Ganze auf der Fulda in Kassel. Nach den 2 Stunden war ich fertig, aber nur mit den Nerven. Ich wusste nicht wirklich, was ich tue. T. hat das Drama gefilmt:
Wir waren dann schön Essen, leckeren Fisch in einem italienischen Restaurant. Dazu Weißwein und Grappa für den Papa. Die zweite Runde Bootfahren ging dann schon viel besser, aber natürlich sind meine Spitzen Anlegemanöver nicht gefilmt worden! Der Nachmittags-Ausbilder hat auch alles so erklärt, dass selbst ich es verstanden habe. Nach nochmal zwei Stunden war ich so durchgefroren, dass ich kaum noch laufen konnte. Und jetzt hoffe ich auf ruhiges Wetter am nächsten Wochenende! Dann: Klar zum Ablegen! Klar bei Vor- und Achterleine ! Vor und Achterleine los und ein! Lege mit ablandigem Ruder achteraus ab!